MP3
- 1. Der Kurze Hoffnungsschimmer
Krank von dieser Situation
nicht mehr fA¤hig zu leben vor Frustration
An Verwirrung erkrankt, voll Verzweiflung und angsterfA¼llt
Liege ich ermA¼det, hoff' die Zeit vergeht
Betrachte das Kreuz das vor mir steht
Ohne Kraft scheint mein Gehirn, in Gedanken an mein klA¤gliches Verlieren
Es ist die Monotonie, die mich niedergerafft
wie ein Teufelskreis aus dem ich's nicht mehr schaff'
Es gibt nur noch einen, den erlA¶senden Weg
Die Monotonie hat mich niedergerafft
wie ein Teufelskreis aus dem ich's nicht mehr schaff'
Ich spA¼re kaum noch Hoffnung, daAY dieser Zweifel vergeht
Noch einmal versuche ich ihm zu entrinnen
Kauf mir Rosen um mich Freuden zu besinnen
Der strahlende StrauAY erhellt den Raum
Einen Augenblick leb' ich meinen Traum
Ich empfinde Ruhe und WA¤rme, sie flieAYen in mir
Es gibt Farben und Lichter, die ich jetzt spA¼r'
Ich vernehme Stimmen, die mir Mut zusprechen,
sehe Augen und Lippen, die mich anlA¤cheln
Und ich bade in ihm, in diesem kurzen Moment
in dem das Blut in mir nicht mehr wie Feuer brennt
Ich seh', daAY all die Qual und MA¼he etwas bringt
Und ich fA¼hle wie mein Leben zu leben beginnt
Der strahlende StrauAY erhellt den Raum
Einen Augenblick leb' ich meinen Traum
Seht mich an ich lebe - ich riech' den Lebensduft
Seht mich an ich hoffe - ich atme Lebensluft
Seht mich an ich tanze - ich tanze und ihr lacht
Seht mich an ich laufe - lachend durch die Nacht
Seht mich an ich lebe - ich bin nicht mehr allein
Seht mich an ich hoffe - sehe Sinn in meinem Sein
Seht mich an ich tanze - ihr klatscht, der Vorhang fA¤llt
Seht mich an ich laufe - lachend durch die Welt
Dornen auf den Rosen, ein kurzer Schrei
Blut auf meinen Fingern
Das erhellte Zimmer verfinstert sich
Der kurze Hoffnungsschimmer verlA¤AYt mich
Mein Wille lA¤AYt nach, mein Geist wird schwach
Ich versuch' mich zu erinnern was mein Leben gebracht
ErschA¶pft und ausgelaugt, das Leben verschlafen, dem Traum entraubt
Das Licht des Mondes streichelt mein Gesicht
Ich sehe mich selbst, doch mein selbst sieht mich nicht
Den Finger am Abzug, ich werde ausgelacht, doch es gibt kein zurA¼ck in meiner letzten Nacht
Es ist die Monotonie, die mich niedergerafft
wie ein Teufelskreis aus dem ich's nicht mehr schaff'
Es gibt nur noch einen, den erlA¶senden Weg
Die Monotonie hat mich niedergerafft
wie ein Teufelskreis aus dem ich's nicht mehr schaff'
Ich spA¼re kaum noch Hoffnung, daAY dieser Zweifel vergeht
Seht mich an ich reise - ich reise in den Tod
Seht mich an ich teile - ich teil mit Euch mein Brot
Seht mich an ich lebe - umhA¼llt von Dunkelheit
Seht mich an ich leide - unter Einsamkeit
Seht mich an ich tanze - ich tanz' den Totentanz
Seht mich an ich blute - unter meinem Dornenkranz
Seht mich an ich weine - ich weine und ihr lacht
Seht mich an ich sterbe - Es ist vollbracht...
MP3
- 2. Schmerz Des Daseins
Du gieAYt Deine Gnade in unsere Herzen
Du schickst sie mir, Du schickst mir Schmerzen
Du hast mit der Geburt den Tod angetan
in tiefster Ehrfurcht bet' ich Dich an
Warum muAY ich in Trauer verweilen
Warum kannst Du mir nicht die Seele heilen
LaAY auch mich Deine Liebe spA¼ren
Ich flehe Dich an mich zu Dir zu fA¼hren
Ich bitte Dich, nimm meine HA¤nde
und fA¼hre mich an mein seliges Ende
Ich bitte Dich, nimm meine Hand
und trage mich in Dein geheiligtes Land
Meine Sinne sind verwirrt, von diesem Schmerz der mich berA¼hrt
Ich bin's nicht wert gelebt zu haben, und verzichte auf Deine Gaben
Aber niemand auAYer mir, kennt diesen Schmerz den ich tA¤glich verspA¼r'
Niemand auAYer mir, kennt diesen Schmerz den ich tA¤glich verspA¼r'
Ich fA¼hle wie die Stille nach mir schreit
sie beunruhigt mich, doch es ist nicht mehr weit
Die A„ngste eines Gefangenen brechen in mir aus
Gefangen in der Sehnsucht nach zu Haus
Alles wird so ruhig, so still um mich
Vergebt mir, doch ihr kennt mich nicht
Der Irrgarten der Illusionen tief in mir
verbreitet diesen Schmerz, den nur ich verspA¼r
Ich bitte Dich, nimm meine HA¤nde
und fA¼hre mich an mein seliges Ende
Ich bitte Dich, nimm meine Hand
und trage mich in Dein geheiligtes Land
MP3
- 3. Walzertanz Im Flammenmeer
Mein Sinn des Lebens ist personifiziert
Mit deren Liebe dergleichen variiert
In ihre Ketten gelegt fA¼hle ich mich unendlich frei
Meine Todessehnsucht wird zum Leben verfA¼hrt
Wenn sie meine Gedanken hin zu ihren entfA¼hrt
Und meine Seele berA¼hrt,
erinnere ich, den Walzertanz im weiten Flammenmeer
Ihr langes Haar flattert im Wind
Oh, Tanz mit mir mein Feuerkind
Wie es damals war, in dieser einen Nacht
Als die Flammen uns riefen, als der Tag verging
sich das lodernde Feuer in unseren Herzen verfing
sah ich erstmals den Sinn,
den wahren Lebenszweck.
Beim Walzertanz im weiten Flammenmeer
Ein Walzertanz im Flammenmeer
Ist mein innerstes Begehr
Ein Walzerschritt im Feuerrausch
Die Vollendung
Ein Walzertanz der Flammenschar
Stellt die Kraft der Liebe dar
Ein Walzertanz im Feuerwind
Die ErlA¶sung
Voll Erhabenheit und Eleganz
UmhA¼llt von zauberhaftem Glanz
Von Glut und Feuer umgeben
VerfA¼hrt sie mich zu neuem Leben
MP3
- 4. Die Apokalyptische Zusammenkunft
Tretet heraus und seht, wie unsere Erde zu Grunde geht
Wie sie uns langsam entgleitet
A–ffnet die Fenster und TA¼ren und laAYt Euch von diesem Schauspiel verfA¼hren
Wie sie dem Nichts entgegen schreitet
Kommet heraus seht die Welt geht zu Ende
Tretet ruhig nA¤her und reicht Euch die HA¤nde
Keiner ist jetzt mehr allein
Hebt Eure Kinder empor, tretet aus Euren Verstecken hervor
Seht wie die Sonne noch einmal lacht
Tanzt in den StraAYen und singt, damit uns neue Hoffnung entspringt,
welche neues Leben entfacht
Kommet herbei seht die Welt geht zu Ende
Tretet ruhig nA¤her und reicht Euch die HA¤nde
Keiner ist jetzt mehr allein
MP3
- 5. Mein Nasses Grab
Zum letzten mal schloAY ich meine Augen
Sag' Lebwohl der Menschheit nun
schon lange war's mir ein BedA¼rfnis
diesen letzten Schritt zu tun
Mein Herz schlA¤gt langsam, in GewiAYheit,
daAY es hat seine Pflicht erfA¼llt,
mich zu leiten und zu wA¤rmen
bis es nun selbst wird ausgekA¼hlt ...und stirbt
Nun gibt es weder Nacht noch Tag
Ich bin in Dunkelheit gehA¼llt
Eine goldne Schrift gedenkt der Zeit
als ich noch wie ihr gefA¼hlt
Doch Eure Blumen sind lA¤ngst verwelkt
Und Eure KrA¤nze verwittert
Nur Schutt und Stein ist was A¼brig bleibt
Meine Seele ist erbittert
Ich ruh' in meinem kalten Sarg
eingebettet in mein nasses Grab
als Teil der Menschheit verendet
Ich ruhe hier nun jeden Tag
eingeschlossen in mein nasses Grab
kein Gedanke wird an mich verschwendet
MP3
- 6. Die Bewuaytwerdung Der Ausweglosigkeit
Ich wate durch den weichen Boden
Regentropfen prasseln mir ins Gesicht
Meine FuAYspuren werden still verwaschen
Die letzte Hoffnung in mir zerbricht
BA¤ume recken sich gegen den Himmel
Als ob sie mir den Weg zeigen wollen
Wie ein Fremder irre ich herum
aus meinem eigenen Leben verschollen
Nur damit beschA¤ftigt einen Ausweg zu finden
Ein kleiner Funke Trauer fehlt, um mich zu A¼berwinden
um bereit zu sein fA¼r die erlA¶sende Tat
und ihn zu betreten den unendlichen, rettenden Pfad
Ausweglos im Erdenreich
Vegetiere ich einsam vor mich hin
AngsterfA¼llt, einem Kinde gleich
bis ich von all den Qualen fA¼r immer erlA¶st bin
...so ausweglos...
Beklemmende Visionen voller Trauer und Einsamkeit
beherrschen meine Gedanken, machen mich dazu bereit
Das letzte Auflodern einer Flamme eines verlA¶schenden Lichts
scheint der Abschied als das Ende eines traurigen Gedichtes
MP3
- 7. Abschied
Der Tod hat Dich von uns genommen, hat Dich von mir geschieden
mit seinem kalten Hauch umsponnen, nur Erinnerungen sind geblieben
An die Zeit die wir verbrachten, eine nie kehrende Zeit
an Dinge A¼ber die wir lachten in so naher Vergangenheit
Ich will noch einmal den Glanz in Deinen Augen sehen
das Leuchten, daAY mich oft erfreute
Ich will noch einmal Dein Lachen hA¶ren
statt dessen hA¶r ich TotengelA¤ute
Ich will noch einmal Deine Stimme hA¶ren
mA¶chte Deinen Atem spA¼ren
Ich will noch einmal Dein LA¤cheln sehen
Deine zarte Hand berA¼hren
Jetzt steh' ich hier vor Deinem Grab, hab Blumen in den HA¤nden
Die Liebe die ich dir einst gab, werd' ich fA¼r keine mehr verschwenden
Der Himmel A¼ber mir verfinstert sich, die letzte Kraft ist mir entwendet
Du warst mein Trost, Du warst mein Licht, auch mein Dasein ist jetzt beendet
Ich will noch einmal Deine Lippen fA¼hlen
Deine Zartheit, die mich erfreute
Ich will noch einmal in Deiner NA¤he sein
statt dessen hA¶r ich TotengelA¤ute
Ich will noch einmal Deinen Herzschlag hA¶ren
Deine zarten KA¼sse spA¼ren
Ich will Dich noch einmal in den Armen halten
Deinen sanften KA¶rper berA¼hren
Das schmerzende Tageslicht wirft einen Schatten in mein Gesicht,
sticht einen Dolch in mein Herz. Ich bin allein in tiefem Schmerz.
Zu frA¼h und zu schmerzhaft, muAYtest Du von mir gehen.
Nur ein Trost der mir bleibt, ich hoffe auf ein Wiedersehen.