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- 1. Schiffe Am Horizont
[Instrumental]
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- 2. Strandsha¶g
Von den Planken
In die Fluten
Auf den Strand
In die Schlacht
Brechen nach vorn auf Bersirs GeheiAY
Badet die Klinge im Saft des Lebens
Wenn ich Habe und Heim euch entreiAY
Reichtum und Ehr' mein ganzes Bestreben
Scharten im Eisen
Zeugen unsrer Kampfeslust
Mondelang auf See
FA¼r Reichtum und Ehr'
Die Lederfaust umschlieAYt den Stahl
Und flammend rot erstrahlt die Wehr
Durchbohrt des Mannes kA¼hne Brust
Ein langer reich verzierter Speer
Der Helm des Hauptmanns mit Goldbeschlag
FA¼r ihn gemacht allein
Ich nehm ihn von des Toten Haupt
Von nun an ist er mein
Durch die StraAYen
Mit dem Feuer
In die HA¤user
Auf das Gut
Haste durch Regen A¼ber Tote hinweg
AufgewA¼hlt durch des Hornes TA¶nen
Getroffen vom Axthieb stA¼rzt in den Dreck
Der Gegner, hA¶rt sein TodesstA¶hnen
Scharten im Eisen
Zeugen unsrer Kampfeslust
Mondelang auf See
FA¼r Reichtum und Ehr'
Doch alsbald da graut der Morgen
Und das Ziel ist nicht mehr fern
Noch wild die Kriegerhorden
Immerfort kann man sie hA¶rn
Der Regen ist gegangen
Und die Sonne zieht herauf
Zeigt uns die letzte StA¤tte
Nicht weit von hier landauf
Auf den HA¼gel
Bei den GrA¤bern
Vor die Tore
Mit der Axt
Brecht auf das Tor zu dem groAYen Reichtum
Der in diesen Mauern weilt
Das groAYe Haus wird's allen gleichtun
Das Flammenschicksal es ereilt
Der Angriff nun vollzogen
Und der Kiel er knirscht im Sand
Schwimmt frei nun in den Wogen
ZurA¼ck ins Heimatland
Ein Blick nun auf die Gaben
Die wir uns selbst geschenkt
Lasst ein frA¶hlig' Lied erklingen
Wenn das Ruder nordwA¤rts schwenkt
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- 3. Gen Helwegs Grund
Gen Helwegs Grund acht Hufe donnern
Der Asen Hermod sich ernannt
Zu retten Balder des Odins Sohn
Durch schA¤ndlich' Tat gen Hel verbannt
Modgud wies ihm am GjA¶ll den Weg
Durch dunkle TA¤ler gen Norden wies
Solange reitend dem Wege folgend
Bis er an Helheims Gatter stieAY
Tritt in die schwarze Halle von Siechtum und Leid
Aus feuchten Steinen und modrig' GebA¤lk
Nur Schatten von denen die klagend, feige sind
Deren Schuld und Laster sie ewig hA¤lt
Am Morgen dann vor den Thron der Hel
Vor jene die die Toten hA¤lt
Nun Hermot schildert der Asen Trauer
Die sie bei Balders Tod befA¤llt
Hels Worte hallten durch Eljodnirs BA¶gen
Sowie des Winters frostiger Hauch
LieAY zittern all der Sklaven KA¶rper
Und dies erfaAYte Hermod auch
Hel:
Balder werd ich geben zurA¼ck in Asenhand
Doch nicht ganz glaubhaft es mir erscheint
Wird deiner Wahrheit einzig' Zeichen
Wenn Mensch und Ding fA¼r ihn geweint
Erhebt sich auf ihr modriges Gebein
Vom Fackellichte ins Dunkel schlurft herein
Balder: Hermod, Bruder es ist Zeit zu gehn
Mein Glaube schwAndet euch je wieder zu sehn
Nimm all die Gaben reite schnell hinauf
Egal welch Schicksal ich nehme es in Kauf
Hermod ritt hinauf zu Asgards Toren
Sowie er angekommen ward
In Odins Gesicht sich Sorge zeigte
Als er allein Walhall betrat
Hermod: Send Boten aus oh GA¶ttervater
SodaAY wird dieser Wunsch erfA¼llt
Ein jeder soll um Balder weinen
Selbst die in Schatten sind gehA¼llt
Die Toten taten wie's ward geheiAYen
Beinahe getan war nun ihr Werk
Doch eine nicht wollt' Trauer spenden
Die Riesin ThA¶kk in ihrem Berg
Loki ward der Riesin Wesen
Vereitelt war nun Balders Flucht
Asenfreund nun A¤rgster Feind
VerrA¤ter ewig seist verflucht
... VerrA¤ter...auf ewig seist verflucht
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- 4. Das Nebelhorn
Ein Holzrumpf gleitet aus dem Nebel
Ihn treibt weder Segel noch Ruderschlag
Die Stille strA¶mt von Bord herab
Der Drakkar nun ein Eschesarg
Das Schiff fuhr stolz unter vollen Segeln
Die Mannschaft dreiAYig gierig' Mann
Unter Sygir brachen des Friedens Regeln
Fuhr aus gen Thorwalds Sippe an
Das Wasser seicht und dicht der Nebel
Kein Laut erreicht das Ohr
Die Angst lA¤hmt die Lippen wie der Knebel
Als Sygir zieht sein Horn hervor
Er stieAY hinein ein hallend' Ton
Ein SpA¤her eilt nach vorn
Zu sehen ist das Fjordend schon
Gefunden durch das Nebelhorn
Da erschallt ein zweiter Ton
Von rA¼cklings her trifft er ein
Thorbergs Sippe sie wartet schon
???
Die Mannen sie halten die BA¶gen gespannt
Die Sehnen verlassen die HA¤nde
Sygir die List zu spA¤t erkannt
Der Hagel der Pfeile sein Ende
Der Tod reist schnell auf hA¶lzern' SchA¤fte
Dem Pfeil ein jeder fA¤llt anheim
Sein Stich raubt alle LebenskrA¤fte
Der Fjord wirft zurA¼ck die Schmerzensschreie
Das Schiff treibt fort und durch die Schwaden
Der Siegessang verhallt
Thorbergs MA¤nner die Sieger waren
Ein End' gebracht Sygirs Gewalt
Doch Sygirs Krieger durchbohrt von Pfeilen
Verloren trieben sie davon
Hels Gnade wird das Pack ereilen
Verraten durch das Nebelhorn
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- 5. Walhall
Als Atem und Herzschlag versiegten
Aus meinem durchbohrten zerschlagenen Leib
Die Seele erhebt sich von Neuem
Trotz allem der KA¶rper am Platze bleibt
WalkA¼ren tragt mich von innen
Hinauf in das mir gelobte Reich
Hinauf zu den Toren Walhallas
Sorge und Pein sind mir dort gleich
Schilde sind die Schindeln
SchA¤fte sind die Sparren
Es decken BrA¼cken die Bank
Geladen ich bin zu ewig' Kampf und Feste
Des Mutes und Kampfgeschickes dank
So feiern wir unter Leerats Zweigen
Zu SA¤mnirs Fleisch und Heidruns Met
So wartend auf die nA¤chste Schlacht
Von jedem von uns herbeigesehnt
Des Flusses StrA¶men mit Kraft getrotzt
Der Thund erschA¶pft nun durchquert
Ich stehe da vor der groAYen Halle
Der Eintritt mir nun gewA¤hrt
Meine Blicke schweifen durch ewige RA¤nge
Lachend und grA¼AYend man mich empfA¤ngt
Seh Krieger von denen die Sagen sprachen
Deren Taten auf Erden man ewig gedenkt
Schilde sind die Schindeln
SchA¤fte sind die Sparren
Es decken BrA¼cken die Bank
Geladen ich bin zu ewig' Kampf und Feste
Des Mutes und Kampfgeschickes dank
So feiern wir unter Leerats Zweigen
Zu SA¤mnirs Fleisch und Heidruns Met
So wartend auf die nA¤chste Schlacht
Von jedem von uns herbeigesehnt
Ein jeder rA¼stet sich am Morgen
Ein jeder Tag ein Tag der Schlacht
Besiegte verwundet zu Boden sinken
Gen Abend ein jeder unversehrt erwacht
So feiern wir unter Leerats Zweigen
Gelagen frA¶hnend man lacht und singt
An Odins Tafel fA¼r alle Zeiten
Bis Gjallarhornes Ton erklingt
Schilde sind die Schindeln
SchA¤fte sind die Sparren
Es decken BrA¼cken die Bank
Geladen ich bin zu ewig' Kampf und Feste
Des Mutes und Kampfgeschickes dank
MP3
- 6. Nagelfa¤hre
Gerissen ist der Lebensfaden
Zu Grab getragen wird ein Mann
Doch unvollzogen die alte Sitte
Die GA¶tter hatten angemahnt
Begraben wird als rA¤udig Krieger
GekA¤mmt ist weder Bart noch Haar
Auch ungeschnitten sind die NA¤gel
Aus welch entsteht die Nagelfahr
NagelfA¤hre
Dein schwarzes Segel fA¤ngt den Wind
Tod und Krankheit sind die Ladung
Des RA¤nkeschmiedes Krieger sind
NagelfA¤hre
Geschaffen bist aus boshaft' Hand
Das Horn der Menschen ist dein KA¶rper
Trage sie ins Asenland
Was langsam wuchs durch Grabesriten
Nun schnell ersteht durch NichterfA¼llen
Vergangen ist der Menschen Ehrfurcht
Nur ihre Gier nicht mehr zu stillen
Der Leichtsinn schuf das weite Segel
Verachtung lieAY entstehn den Rumpf
Das MiAYtrauen knA¼pfte Seil und Taue
Des Rumpfes Teer vom LA¼gensumpf
NagelfA¤hre
Dein schwarzes Segel fA¤ngt den Wind
Tod und Krankheit sind die Ladung
Des RA¤nkeschmiedes Krieger sind
NagelfA¤hre
Geschaffen bist aus boshaft' Hand
Das Horn der Menschen ist dein KA¶rper
Trage sie ins Asenland
Von Norden her ein Kiel macht Fahrt
Nun A¼ber des Meeres Weiten
Der RA¤nkeschmied das Ruder faAYt
Gen Asgard ihn zu leiten
Dem Wolfe folgen Utgards Schergen
Voll Rachsucht sie am Bugrand stehn
Die Gier nach Tod treibt sie gen Wigrid
Im Feuer wird die Welt vergehen
NagelfA¤hre
Dein schwarzes Segel fA¤ngt den Wind
Tod und Krankheit sind die Ladung
Des RA¤nkeschmiedes Krieger sind
NagelfA¤hre
Geschaffen bist aus boshaft' Hand
Das Horn der Menschen ist dein KA¶rper
Trage sie ins Asenland
Die Schwerter scharf die Schilde dick
Der HaAY in ihren Herzen brennt
Die lange Fahrt hat nun ein Ende
Nur wenig sie von Asgard trennt
Am Horizont ein Schatten wA¤chst
Das Nagelschiff entsteigt dem Meer
Marschierend von den schwarzen Planken
BifrA¶st betritt das Totenheer
Auf in den Tod auf in die Schlacht
Das Asenvolk wird niedergehn
Die alte Welt sie nicht mehr schA¼tzen
Kein Stein wird auf dem andren stehn
Das dunkle Schiff sein Werk getan
Als alles umeinanderringt
Getroffen von Surts Flammenwalze
Es brennend in die Fluten sinkt
MP3
- 7. Einst Freunde
Du decktest mir den RA¼cken im tiefen Kampfgewirr
Erhieltst den Schwerthieb der mir allein galt
Fielst stA¶hnend auf die Erde auf den RA¼cken ins Gras
Gen Himmel aufschauend die letzten Worte sprachst
Ich scheide aus diesem Leben
Es mich zu den Ahnen zieht
Leb wohl bis wir uns wiedersehn
In den Hallen aus Gold
Auf dem HA¼gel begraben vom Schlachtfeld nicht fern
Der Runenstein am Platze dein Leben erzA¤hlt
Gefallen fern der Heimat du findest den Weg
In Odins Halle du wurdest erwA¤hlt
Durchquert des Meeres Weiten dem Drachen folgten wir
Der Ruf der Ferne die Sinne uns nahm
Ade zu unseren Sippen so zogen wir hinaus
Der Weg des Viking fA¼r Wohlstand und Macht
Doch schiedst du aus diesem Leben
Es dich zu den Ahnen zieht
Leb wohl bis wir uns wiedersehn
In den Hallen aus Gold
Die Mannen an Bord das Schiff nun legt ab
Von der grA¼nen Insel die ward unser Ziel
Aus rauchenden TrA¼mmern der heiligen StA¤tten
Des Goldes Glanz gibt mir nicht mehr viel
Seit Tagen in der Heimat dein Hof nun steht leer
Das Feld verwildert von Unkraut umrankt
Doch nach einigen Monden dein Sohn kehrt zurA¼ck
Geb ihm das Versprechen das du mir einst gabst
Zur Seite dir zum Schutze die Hand dir gereicht
Und neu zu erbauen was alt, morsch und wild
Das Haus neu zu richten das Feld neu zu besA¤'n
Wo das Leben gegangen wird neues entstehn
Das Jahr bald vorA¼ber das Haus neu steht da
Das Feld nun golden die Ernte fahrt ein
Ich schaue gen Himmel und denke an dich
Wend lA¤chelnd mich ab und kehre nun heim
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- 8. Hel Die Streitaxt
Du wurdest geschmiedet im Eise des Nordens
In gleiAYender Flamme die Schneide geformt
Mit schwieliger Hand gearbeitet die feine Zier
Ein Drache erhaben auf deinem KA¶rper thront
Ein Stiel von drei Ellen aus Esche gefertigt
Auf dann mit der Schneide zur Waffe geeint
Vollendet durch Schleifen kannst aufnehmen dein blutig Werk
Zur Seite des Eigners zerschlA¤gst du den Feind
Hel sing fA¼r mich! Hel! Hel!
Hel sing fA¼r mich!
Hel sing fA¼r mich! Hel! Hel!
Hel sing fA¼r mich!
Hel ist nun dein Name bekannt du schnell beim Feinde wirst
Dein Sange beim Schwunge erfreut deinen Herrn
Zertrennst den Lebensfaden mit grausigem Klange
Um des spA¤teren siegreich aufs Schiff zurA¼ckzukehrn
Hel sing fA¼r mich! Hel! Hel!
Hel sing fA¼r mich!
Hel sing fA¼r mich! Hel! Hel!
Hel sing fA¼r mich!
Jahrzehntelang gesungen und Schlacht um Schlacht bestritten
Durchreisest die Welt als des Schreckens Untertan
Im Meere begraben der Zahn der Zeit er nagt an dir
Um neu zu erstrahlen wenn der alte Ruf erklingt
Hel sing fA¼r mich! Hel! Hel!
Hel sing fA¼r mich!
Hel sing fA¼r mich! Hel! Hel!
Hel sing fA¼r mich!