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- 1. Wind
SpA¼rst du spA¼rst du wie der Wind
Die Wollust bringt
SpA¼rst du spA¼rst du wie das Blut
Durch die Adern rinnt
FA¼hlst du fA¼hlst du
Wie er singt
Der Wind der Wind weiAY wer ich bin
Der Wind der Wind treibt mich dorthin
Der Wind der Wind bleibt mir im Sinn
Der Wind der Wind weiAY wer ich bin
HA¶rst du hA¶rst du wie sie singt
Die Nachtigall
HA¶rst du hA¶rst du das wilde Lied
Vom SA¼ndenfall
FA¼hlst du fA¼hlst du
Wie er klingt
Der Wind der Wind...
Wenn die kalten StA¼rme dann
Laub und Schnee zusammenfegen
Und man vor dem Winterschlaf
Nur einmal voll ins Schwarze traf
Was gibt es SchA¶neres als im Feuerschein
Mit der Liebe eins zu sein
Der Wind der Wind ...
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- 2. Krummavasur
Krummi Svaf A KlettagjA¡
Kaldri VetrarnA³ttu A
VerA°ur Margt AA° Meini
VerA°ur Margt AA° Meini
Fyrr En Dagur Fagur Rann
FreA°iA° NefiA° Dregur Hann
Undan StA³rum Steini
Undan StA³rum Steini
Krummi Svaf A KlettagjA¡
Krummi Svaf A KlettagjA¡
Allt Er FrosiA° Ašti Gor
Ekkert FA¦st ViA° StrA¶ndu Mor
Svengd Er Metti MAna
Svengd Er Metti MAna
Ef AA° HAosum Heim A‰g Fer
Heimafrakkur Bannar MA©r
Seppi Ašr Sorpi AA° TAna
Seppi Ašr Sorpi AA° TAna
Krummi Svaf A KlettagjA¡
Krummi Svaf A KlettagjA¡
A–ll Er Dakin Asi JA¶rA°
Ekki SA©A° A HoltabA¶rA°
Fleygir Fuglar Geta
Fleygir Fuglar Geta
En PA³ Leiti Ašt Um MA³
AuA°a Hvergi LAtur TA³
HvaA° A Hrafn AA° Eta
HvaA° A Hrafn AA° Eta
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- 3. Lebensbeichte
SchA¤ume nur, mein wildes Herz
In des Zornes Wehen
Bin aus leichtem Stoff gemacht
Muss wie Luft vergehen
Ohne Schiffer treibt mein Kahn
Auf des Meeres Spiegel
Niemals fesselt mich ein Band
Riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen
Fand nur SA¼nder ohne ZA¼gel
Zeigt der Sinn so wie ich wirklich bin
Lenkt der Sturm mich stets woanders hin
TrA¼gt der Schein, ich kehre niemals heim
Am festen Band und bin dann doch allein
In der Schenke sink ich einst
Gern im Tode nieder
Und im Becher spiegelt sich
Noch mein Antlitz wieder
Mit der Jugend toll ich fort
Auf des Lasters Wegen
EngelschA¶re singen dann
Gib mir deinen Segen
Diesen Zecher schlag o Herr
Seiner Strafe wegen
Zeigt der Sinn ...
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- 4. Merseburger Zauberspra¼che Ii
[German Translation]
Phol und Wodan ritten in den Wald
Da wurde Balders Fohlen der FuAY verrenkt
Da besprach ihn Sinthgunt und Sunna, ihre Schwester
Da besprach ihn Frija und Volla, ihre Schwester
Da besprach ihn Wodan, so gut wie er es konnte
Ob Beinverrenkung, ob Blutstau, ob Gliederverrenkung
Knochen zu Knochen, Blut zu Blut, Glied zu Gliedern
Als ob sie geleimt wA¤ren
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- 5. Stetit Puella
Stetit puella
Rufa tunica
Si quis eam tetigit
Tunica crepuit
HeiAY, heiAY wie Blut
HeiAY, heiAY wie Blut
Es war die junge Maid
Rot im roten Kleid
Wer ihr Kleid berA¼hrt
Hat die Glut gespA¼rt
Zeig mir die Glut
Wie dein Blut so rot
Zeig mir die Glut, zeig mir die Glut
Wie dein Blut so rot
Stetit puella
Tamquam rosula
Facie splenduit
Et os eius floruit
HeiAY, heiAY wie Blut
HeiAY, heiAY wie Blut
Wie die Rose rot
Hat sie hell geloht
Antlitz hat geglA¼ht
Roter Mund geblA¼ht
Zeig mir die Glut ...
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- 6. Vollmond
Komm schlieAY die Augen, glaube mir
Wir werden fliegen A¼ber's Meer
Ich bin nach deiner Liebe so krank
Die sich an meinem Blut betrank
Der Tag verschwand
Du wirfst dein Kleid vom Leib
Hast dein weiAYes Licht mir angezA¼ndet
Du mein Abendweib
Mit Wurzelhaar und Tiergesicht
Und immer werden meine Augen weit
Wenn in der Nacht
Mir solch ein Mond erscheint
Komm schlieAY die Augen ...
Die BA¤ume wachsen in den Mai
Wer will schon einsam sein
Doch heute in dem mildem Licht
Bist du so nackt und heiAY
Mund an Mund die lange Nacht
Der helle Mond zieht seinen Kreis
Auf dem Boden
Da liegt dein weiAYes Kleid
Komm schlieAY die Augen ...
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- 7. Die Gier
Wenn die Nacht fA¼r uns gemacht
Dunkle Schleier schickt
Wenn keine Liebe schlafend liegt
Der Zeiger weiterrA¼ckt
Wenn Leidenschaft mich besiegt
Das Feuer entfacht
Wird mein Herz
Von dir getrieben
Ich komm zu dir wenn alles schlA¤ft
Ich komm zu dir nur in der Nacht
Ich warte dass die Sonne untergeht
Und beug mich zitternd deiner Macht
Still die Gier, die Gier in mir
Halt mich fest
Still die Gier, die Gier in mir
Erobert mich
Es leuchten die Sterne
Am weiten Himmelszelt
FA¼r dich und mich
Bis die Nacht zerfA¤llt
Wenn der Atem lusterfA¼llt
Die Lippen brennen
Wenn dies Licht uns erhellt
Wirst du erkennen
Das Herzensglut Ketten sprengt
Die Qual verfA¤llt
Wir verglA¼hen
Es wird Zeit
Ich komm zu dir wenn alles schlA¤ft ...
Still die Gier, die Gier in mir ...
Still die Gier, die Gier in mir ...
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- 8. Omnia Sol Temperat
Omnia sol temperat
Purus et subtilis
Novo mundo reserat
Faciem Aprilis
Ad amorem properat
Animus herilis
Et iocundis imperat
Deus puerilis
Ama me fideliter
Fidem meam nota
De corde totaliter
Et Ex mente tota
Rerum tanta novitas
In sollemni vere
Et veris auctoritas
Iubet nos gaudere
Vices prebet solitas
Et in tuo vere
Fides est et probitas
Tuum retinere
Ama me fideliter ...
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- 9. Le 'or Chiyuchech
Le 'or Chiyuchech
Kacha hashemesh vesivo
Yakdu ne'urai bi
Beno'am midbarech
Shav techatli bi
Ssod enayich hen nigla li
Ssachu ramsu li
Ki ani dodech
Ach reA'itich im erev
Vuhagigai lach teref
BoA'i na, boA'i na
BoA'i elai
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- 10. Der Rattenfa¤nger
Ich bin der wohlbekannte SA¤nger
Der vielgereiste RattenfA¤nger
Den diese altberA¼hmte Stadt
Gewiss besonders nA¶tig hat
Und wA¤rens Ratten noch so viele
Und wA¤ren Wiesel mit im Spiele
Von allen sA¤ubere ich diesen Ort
Sie mA¼ssen alle mit mir fort
Dann ist der gutgelaunte SA¤nger
Mitunter auch ein KinderfA¤nger
Der selbst die wildesten bezwingt
Wenn er die goldenen MA¤rchen singt
Und wA¤ren Knaben noch so trutzig
Und wA¤ren MA¤dchen noch so stutzig
In meine Saiten greif ich ein
Sie mA¼ssen alle hinterdrein
Von allen sA¤ubere ich diesen Ort
Sie mA¼ssen alle mit mir fort
Greife ich einen Akkord
Gehen sie mit mir fort
Mit dem ganzen Pack
Verlasse ich die Stadt
In der Nacht auf der Jagd
Dann ist der vielgewandte SA¤nger
Gelegentlich ein MA¤dchenfA¤nger
In keinem StA¤dtchen langt er an
Wo er's nicht mancher angetan
Und wA¤ren MA¤dchen noch so A¶de
Und wA¤ren Weiber noch so sprA¶de
Doch allen wird so liebesbang
Bei Zaubersaiten und Gesang
Von allen sA¤ubere ich diesen Ort
Sie mA¼ssen alle mit mir fort
Greife ich einen Akkord ...
Euch zum Spott und Hohn
Hole ich nun meinen Lohn
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- 11. Cskasteinar
Fann A‰g Fjalli Fallega Steina
Faldi DA¡ Alla Vildi Deim Leyna
Huldi Dar HellisskAota Heillasteina
Alla MAna UnaA°slegu A“skasteina
Fann A‰g A Fjalli ...
Langt Er NAo SiA°an Leit A‰g DA¡ Steina
Lengur Ei Man A‰g A“skina Neina
Er Deir Skyldu Uppfylla Um A†vidaga
Ekki FrA¡ DvA SkA½rir Dessi Litla Saga
Fann A‰g A Fjalli ...
Gersemar MAnar GrA¦t A‰g Ei Lengur
Geti DA¦r FundiA° Telpa'EA°a Drengur
SilfurskA¦ra Kristalla
MeA° GrA¦nu Og GrA¡u
Gullna RoA°asteina
Rennda FjA³lublA¡u
Fann A‰g A Fjalli ...
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- 12. Nature Nous Semont
Quant sommes A©s tavernes
De ces fors vins buvant
Et ces dames delA©s qui
Nous vont regardant
Nature nous semont
D'avoir coeur dA©sirant
Adonc conquerons-nous
Oliver et Rollant
A ces gorgues polies
Ces coliA©s tirant
Chil oeil vair resplendissent
De biautA© souriant
Nature nous semont...
Li leur maries sont
Envers nous approchant
Adonc jamais ne fussions
Veu tant ne quant
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- 13. Unter Dem Meer
Tod bitterer Tod
Tod bitterer Tod
Du RA¤uber nahmst die Liebste mir
Und lA¤sst mich leiden fern von ihr
Tod bitterer Tod
Hast du lebend sie gehasst
Nun bist du satt von diesem Bissen
Werd ohne Liebe leben mA¼ssen
Du schleichst so lautlos wie ein Tier
Welcher Fluch treibt dich zu mir
Doch A¼ber den Wolken
Und unter dem Meer
Hinter all deinen SA¼nden
Werd ich dich finden
Doch A¼ber den Wolken
Und unter dem Meer
In deinem Heim
Wirst du nicht sicher sein
Tod grausamer Tod
Tod grausamer Tod
Zwei waren wir- doch nur ein Herz
Wir teilten Liebe, wir teilten Schmerz
Tod grausamer Tod
Mich erdrA¼ckt die TrA¤nenlast
Bis zum Ende werd ich sie suchen
Bis zum Ende werd ich dich verfluchen
Du schleichst so lautlos wie ein Tier
Welcher Fluch treibt dich zu mir
Doch A¼ber den Wolken...
Du bist zwar satt von diesem Bissen
Doch wirst mein Leid bald teilen mA¼ssen