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MP3
- 1. Sieg Und Ewig Leben
Auf dem Felde bei sternenklarer Nacht
Unser einsamer Freund; der Mond scheint hell
Zigtausend Manner in Leder und Stahl
Zu erlosen die Toten von ihrer Qual
So haben wir uns bereit gemacht
Der Sturm ruckt vorwarts ziemlich schnell
Schreit Fragen auf; antwortet doch nicht
Malt leichenfahl so manch Gesicht
Unser Kriegsschrei dringt in weite Ferne
Mit uns die Kraft der Sterne
Mutig und tapfer ein jeder Mann
So dass der Sieg nur unser werden kann
Die Klingen scharf, es blitzt der Stahl
Zu bereiten uns ein blutiges Mahl
Nach dem wir uns die Finger lecken
Die Scharen der Toten niederzustrecken
Ein einziger Mann tritt vor uns aufs Feld
Aus seinen Handen zucken Blitze; dunkelrot
Und aus der Tiefe steigen Gestalten
Beschworen von ihm durch hohere Gewalten
Die Wesen nicht von dieser Welt
Sind leblos langst und doch nicht tot
Es sind die Armeen vergangner Schlachten
Die nun geweckt durch ihn erwachten
Uns schluckt die tiefe Dunkelheit
Verschwunden ist der volle Mond
Als dieser Mann den Toten Leben gab
Hob er sich aus sein eignes Grab
Denn wir sind zu allem bereit
Um so vieles es zu kampfen lohnt
Fur die Toten wird es keine Zukunft geben
Fur uns nur Sieg und ewig Leben
Fur Ruhm und Ehre und noch mehr
Mit Schwertern der Gerechtigkeit
Werden wir sie alle belehren
Ins Reich der Toten zuruckzukehren
Und als zerschlagen liegt sein Heer
Sind wir nahe der Unsterblichkeit
Doch die Sonn' begeht den bittren Raub
Der Nekromant zerfallt zu Staub
Der Wind ihn weht ins ferne Meer
Unsren Sieg tragt er ins Land sehr weit
Doch fur viele Verwundete in Qualen
Sind es die letzten Sonnenstrahlen
Unser Kriegsschrei dringt in weite Ferne
Mit uns die Kraft der Sterne
Mutig und tapfer ein jeder Mann
So dass der Sieg nur unser werden kann
Die Klingen scharf, es blitzt der Stahl
Zu bereiten uns ein blutiges Mahl
Nach dem wir uns die Finger lecken
So waren wir dann der wahre Schrecken
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- 2. Schatten Der Nacht
Der Kampf am fernen Horizont
Geteilt von der schwarzen Front
Zwei Armeen in blauem Gewand
Niemand, der leiht seine schutzende Hand
Bis das Meer die hohen Weiten totet
Und ihr Blut den Himmel rotet
Und schwacher wird des Lichtes Macht
Uberwaltigt von der schwarzen Nacht
Warmespendend, liebliches Tanzen
Verschont es abends die Romanzen
Dies farbenfrohe Ungeheuer
Wagt mit sich das Spiel mit dem Feuer
Erzeugt ein Funkeln in den Augen
Spendet Kraft und will sie wieder rauben
Unaufhorlich ist sein Schlingen
Der Tod lasst seine Funken springen
[Refrain:]
Wenn die Sonne nicht mehr scheint
Alle Farben langsam schwinden
Der Himmel nur noch weint
Und strahlende Augen erblinden
Wenn keine Blume mehr erbluht
Munder nicht mehr lachen
Und trub wird das Gemut
Dann ist der Schatten am erwachen
Das feuchtfrohliche Wasser
Ist ein trockene Gebiete Hasser
Erzeugt so oft ein sanftes Rauschen
Dem viele Ohren gerne lauschen
Obwohl es scheint so klar
Spult es hinfort, was einst noch war
Und schon so manche sturmische Flut
Loschte vieler Leben Glut
So standhaft ist die Erde
Auf dass auf ihr vieles werde
Berge, Taler, Wiesen, Walder
Lebewesen, Wusten, Felder
Umarmt dich mit ihrer braunen Kluft
Und raubt dir schließlich dann die Luft
Schuttelt sich als heftiges Beben
Und nahm schon so manches Leben
[Refrain]
Der unscheinbare Wind
Ist oft wie ein spielendes Kind
Wiegt Graser hin und her
Und spielt mit den Wellen in dem Meer
Doch tritt er auf als tosender Sturm
Reißt er nieder Baum und Turm
Macht zunichte, was einst war am Leben
Und wird es nie wieder zuruckgeben
[Refrain x2]
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- 3. Das Dunkle Aller Welten
Ich bin das Dunkel der Nacht
Ich herrsche bis der Tag erwacht
Doch dann erhellt ein Schein den Raum
Vertreibt aus meinem Kopf den Traum
Und ich erwache, seh das Licht
Meine Glieder spur ich nicht
Hab mich aus ewger Dunkelheit
Am Ende schließlich doch befreit
Donnergrollen, Flugelschlag
Vertreiben das Bose jeden Tag
Wiegen alle Sorgen und Kummer
In tiefen Schlaf, in sanften Schlummer
Ich bin der Drache der totet
Bis das Blut des Tages den Himmel rotet
Und der schwarze Schatten der Nacht
Mich beraubt und wieder ergreift die Macht
Schlaflos, rastlos, auf der Flucht
Saufen, fressen, manche Sucht
Bangen und hoffen auf bessere Zeiten
Die viel Warme und Licht verbreiten
Bis der Sonne Honigglanz
Erreicht die dunklen Seelen ganz
Erst dann aus Seilen; seidenweich
Bau ich mir mein eignes Reich
Meine Wohnung, ein kleines Zimmer
Dort wohne ich fur immer
Und gefangen in tiefer Dunkelheit
Verandert mich das Rad der Zeit
Ich war hasslich wie die Nacht
Doch nun bin ich im Traum erwacht
Ich bin gewachsen; ein anderes Ich
So vieles was zur Seite wich
Beflugelt nicht nur die Gestalt
So zartlich meine Gewalt
Ein neuer Geist, ein neues Leben
Einfach uber allem schweben
Ich war das Dunkle aller Welten
Bis Augen aus Seide alles erhellten
Und Donnergrollen ward zu Flugelschlagen
Die Schatten vertrieben an truben Tagen
Donnergrollen, Flugelschlag
Vertreiben das Bose jeden Tag
Wiegen alle Sorgen und Kummer
In tiefen Schlaf, in sanften Schlummer
Donnergrollen, Flugelschlag
Wecken, was ich wirklich mag
Versetzen zartlich viele Hiebe
Und streicheln wieder wach die Liebe
Ich war das Dunkle aller Welten
Bis Augen aus Seide alles erhellten
Obwohl der Weg aus dieser Finsternis
Mir anfangs schien so ungewiss
Hab ich ihn zu gehen doch gewagt
Kein Gedanke, der mich jetzt noch plagt
Bis Augen aus Seide alles erhellten
War ich das Dunkle aller Welten