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- 1. Engel
Tanz mit mir den Totentanz eng gedrA¼ckt Haltung wahren
Denn es ist das letzte Mal das uns die Welt wiedersieht
Wir sind im Wesen einzigartig strahlend alles A¼bertragen
Doch es ist das letzte Mal das sich die Welt niederkniet
Lachen A¼ber Gott und Teufel schreiend Wunden sie ermA¼den
Dann ist es das letzte Mal das sich die Welt unterwirft
Die Welt ist uns jetzt Untertan das entspricht dem Bibelplan
Doch es ist das letzte Mal das die Welt dem widersteht
Sing mit mir das Liebeslied
Der Abschiedzweier Seelen naht
Sing mit mir das Liebeslied
Der Abschied zweier Seelen naht
Schreibt auf unser aller Grab
Hier ruht sanft des Teufels Werk
Die Engel auf Erden sind taub
Sind blind und stumm
Die Engel auf Erden sind taub
Sind blind und stumm
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- 2. Keimzeit
Es macht mich wahnsinnig, daAY alles bunt ist
daAY alle lachen kA¶nnen A¼ber Nichtigkeit
Es macht mich irrsinnig, daAY ich ein Nichts bin
daAY ich ein MolekA¼hl im groAYen Universum bin
Es macht mich wA¼tend, daAY es so schwer ist
daAY die Gerechtigkeit an mich nicht denkt
Es macht mich traurig, daAY ich allein bin
daAY ich nicht finden kann die Gottheit die mir beisteht
Es macht mich schuldig, daAY ich bereit bin
daAY ich mit Tod und Teufel alle in die HA¶lle wA¼nsch
Es macht mich eiskalt, daAY wir so mA¤chtig sind
daAY uns Gevatter holt, wenn unsre Zeit verrinnt
Es macht mich bA¶se, daAY er allmA¤chtig ist
daAY er fA¼r mich nicht Leben sondern Tod bestimmt
Es macht mich gierig, daAY es so leicht ist
daAY ich Gottes gleich das Recht bestimmA'
LaAY mich in Ruhe Gott
LaAY mich doch frei sein
LaAY mich in ruhe Gott
LaAY mich ich selbst sein
Die Jahre, gezA¤hlt, bald das Ende naht
Den Baum, laAY keimen, danach bin ich bereit
Die Jahre, gezA¤hlt, bald bin ich verwest
Den Baum, laAY keimen, seine Erde will ich sein
Ich muss sterben, ich werde tot sein
Ich werde Asche in der HA¶lle und im Himmel sein
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- 3. Grund Der Seele
Wenn du mich befreist aus dem KA¤fig meiner Kindheit
A–ffne ich die TA¼r zu einer Welt aus Schmerz und Angst
Wenn du mich beschA¼tzt vor dem BA¶sen meiner Narretei
Zeige ich ein StA¼ck von dem Leid aus Vaters Zeit
Wenn du mich berA¼hrst an den Wunden meiner Torheit
Rede ich von Ende und dass Zeit die Schmerzen stillt
Wenn du mich betrA¼gst vor den Augen meiner Wahrheit
Liege ich mit Wut in der TrA¤ne der Vergangenheit
Wenn du mich begreifst mit dem Elend meiner Blindheit
Habe ich das Wort in das endlos Taube all verdammt
Wenn du mich begrA¼AYt auf dem Wege meiner Krankheit
Gebe ich die Angst zu den lA¤ngst vergessnen Seelen
Wenn du mich belA¼gst mit dem Wissen meiner Reinheit
Finde ich den Mut und frag nach Ende Zeit
Wenn du mich befragst nach dem Ziel in meiner Weisheit
Suche ich den Ort fA¼r meine bleichen Knochen aus
Feuer Wasser Erde Luft
Auf dem Grund der Seele liegt die Ewigkeit
Fleisch - Blut
Das Leben dreht sich viel zu schnell
Der Puls der Zeit nimmt mir den Mut
Geist - Seele
Die Fantasie versteckt das Ziel
Ich als Mensch begreif den Tod
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- 4. Vater
Was kA¼mmert es die Ewigkeit das ich am Leben bin
Wann hat mich die Wirklichkeit und wann bin ich ein Kind
Wer ist meines Geistes gleich verbrannte FlA¼gel neben mir
Wo sind all die Bestgelehrten? Geht nicht Leid und Elend um
Was ist wenn es morgens blitzt und abends fehlt das Licht
Wenn ich mich dreh ist alles Eins und nichts davon trA¤gt eine Seele
Wie fA¼hlt sich wahre Liebe an und wie der blanke Hass
FA¼hl das kalte grauen Zittern wenn das Herz im Rhythmus bricht
Es ist Glas auf nackter Haut von den Bienen tausend Stiche
Wenn die Erinnerung an Gestern mit dem blutend Atem heute mischt
Vater wo bist du...nimm mich an die Hand
Vater wo bist du...zeig mir Leben und Verstand
Vater wo bist du...gib mir dein warmes Blut
Vater wo bist du...beschA¼tze mich vor Gottes Zorn
Wo sind all die groAYen VA¤ter
Wer mich erzieht ist geistlich reich
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- 5. Krieg Im Paradies
Der Atem erstickt die Luft gefriert
die Sonne wird schwarz der Mond blutrot
die Erde speit Lava in alle Winde aus
die VA¶gel am Himmel ein einzA'ger Feuerball
das Meer speit schA¤umend Kadaver aufs Land
die Sterne stA¼rzen ab, bersten StA¤dte auf
die WA¤lder und Wiesen - alles brennt
Blitz und Donner schmelzen den Fels
Seht unsre MA¼tter gebA¤ren die DA¤monen!
Seht unsre VA¤ter dienen zum FraAY!
Seht unsre Kinder morden das Getier!
der Mensch versklavt des Teufels Untertan
die Krieger Gottes sind verhungert
die Priester Gottes sind gepfA¤hlt
die Stimme Gottes ist besiegt
die Allmacht Gottes ist gefallen
Gut und BA¶se ziehen in die Schlacht
Tod und Leben kA¤mpfen um die Macht
Es ist Krieg im Paradies
Die WA¤chter der Liebe sind tot
Es ist Krieg im Paradies
Der Drache hat das Licht besiegt
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- 6. Tor Zur Ha¶lle
Ich schreite durch das finstre Tal
Ein Meer aus Fleisches Lust und Seelenqual
Ein Hauch von Angst hA¤ngt in der Luft
Die reine Liebe ist hier blanke Lust
Die Venen starr von Leid
Zum TA¶ten ist man hier bereit
Ich sehne mich nach Blut und Lust
Ein Meer von Kot der GA¶tter
Scham und Eitelkeit
Ein Spiel auf Zeit
Die WA¼rfel fallen
Das Herz steht still und schweigt
Die Seele tanzt auf Glut
Auf ewiglich der Menschenfeind
Tor zur HA¶lle Tor zum Wahnsinn
Tor zur Vielgestalt und Zorn
Tor zur HA¶lle Tor zum Wahnsinn
Tor zu reiner Lichtgestalt
Tor zu HA¶lle Tor zum Wahnsinn
Tor zu Ideal und Hass
Tor zur HA¶lle Tor zum Wahnsinn
Tor zu meiner Ewigkeit
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- 7. Garten Eden
In meinem Kopf rufen TrA¤ume wirre Gedanken nicht real
In meinen Augen stille TrA¤nen kranke Bilder der Wahnsinn spricht
In meinem Ohr tanzen Stimmen jeder schreit niemand hA¶rt
In meinem Mund schwarze Spinnen saugen Blut aus jedem Wort
In meinem Hals schreien LA¼gen brechen Stahl wA¼rgen mich
In meiner Brust ein Teufel feige meinen Atem in seinem SchoAY
In meinem Herz trocken Blut kalter Stein Kern aus Sand
In meinem Bauch Schlangen Wut Medusa sich dort niederkniet
In meinem Hoden trA¤chtig Ratten taube Moral Respekt verdreht
In meinen Beinen Hufe schlagen Knochen tragen faules Fleisch
In meinen Gliedern treibt die Angst leben schwindet Tod gewinnt
In meinen FA¼AYen fette WA¼rmer groAYes Festmahl Schritt fA¼r Schritt
In meinem Leben kriechend Geister wA¼rgen Elend StA¼ck fA¼r StA¼ck
In meinen Nerven dunkler Meister predigt Mensch lache nicht
In meiner Seele Nebelschwaden dunkle Nacht am Tage hell
In meiner Aura Spott und Fall klagend Ich dem Tod geweiht
Zeige mir den Garten Eden
FA¼hre mich auf deine Au
Schenke mir das ewige Leben
An dem Tag an dem der Himmel fA¤llt
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- 8. Das Dunkle Land
Ich bin auf meinem Totenbett aus einem Traum erwacht
Es ist gerade Mitternacht der grelle Tag ist lA¤ngst verwest
Ich bin von fluchend Licht berA¼hrt in meinem kalten Grab erwacht
Heute ist Walpurgisnacht es ruft der Herr der Dunkelheit
Du bist auf Deinem Totenbett aus einem Traum erwacht
Es ist gerade Mitternacht der grelle Tag und du verwest
Du bist von fluchend Licht berA¼hrt in deinem kalten Grab erwacht
Heute ist Walpurgisnacht es ruft der Herr der Dunkelheit
Ich bin von einem toten Hirn aus Zeit und Raum gemacht
Es ist gerade lichter Tag die finstre Nacht ist lA¤ngst verwest
Ich bin von einer Zauberhand aus Leid und Pest gemacht
Heute herrsche dunkle Macht mein ganzes Sein gehA¶rt der Brut
Du bist von einem toten Hirn aus Zeit und Raum gemacht
Es ist gerade lichter Tag die finstre Nacht und du verwest
Du bist von einer Zauberhand aus Leid und Pest gemacht
Heute herrsche dunkle Macht dein ganzes Sein gehA¶rt der Brut
Sieh mir auf die Seele nieder und befehl mir grab dich ein
WeisA' mir den Weg
Das Licht aus deiner Hand
Gleicht der Sonne hell entbrannt
WeisA' mir den Weg
In's unbekannte Reich
Wo Blut und Wein sich gleichen
WeisA' mir den Weg
Das Licht aus deiner Hand
Strahlt hinab ins dunkle Land
WeisA' mir den Weg
Ins unbekannte Reich
Wo Leib und Brot sich gleichen
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- 9. Sodom Und Gomorra
Er bestraft die Frau mit den Schmerzen der Geburt
Er bestraft den Mann bestell dein Feld nicht ohne Blut
Er schickt die Sinnflut der gesamten Menschheit Tot
Er fA¼hrt die Arche der SchA¶pfer neuen Lebens
Er stA¼rzt den Engel was BA¶ses schafft ist bA¶se selbst
Er schuf sein Ebenbild doch nicht Geduld nein Zorn regiert
Er schickt den Sohn heile mir die kranken Schafe
Er fA¼hrt den Hammer treibt den Nagel in das Kreuz
Er schickt die Pestilenz ganze VA¶lker zu ermorden
Er schafft Ungeziefer und verlangt an ihm zu glauben
Er segnet den Gehorsam ihm zu dienen in den Tod
Er regiert absolut sein LA¼genwort ist uns Gebot
Er spricht von Sieg und macht sich Schwache untertan
Er ist das Gesetz Geistes WillkA¼r richtet uns
Er ist das Licht im Geiste bebt die Finsternis
Er ist der Urknall die Zeit war vor ihm da
Gott ist grausam
Sodom und Gomorra
Gott ist gnadenlos
Die Apokalypse
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- 10. Der Achte Tag
Der neunte der ewige Tag ist heraufgezogen
Zeit dem Engel der Erinnerung zu lauschen
Der von Gestern erzA¤hlt denn gestern erhob sich der Morgen zu frA¼h
Blitzender Schimmer durchzog die DA¤mmerung
Und das leise Grollen ferner Erdbeben machte die Seelen erzittern
Der Gesang der VA¶gel erstarb
Der Wind erlosch und die Luft fiel zu Boden lastete bleiern auf dem Leben
War mit Staub gemischt der von irgendwo herkam
Der sich plA¶tzlich in dA¼stere Wolken am Horizont erhob
Und als der Sturm die Stille beiseite fegte ging die Sonne auf
Ging zum ersten Mal im Norden auf
die orange-blaue Sonne die Plutonium - Sonne
Und A¼ber ihr erschien das Antlitz Luzifers
das pilzfA¶rmig in den Himmel hA¶hnte
Und dann kam die Hitze die Glut
vielmehr kam sie nicht sie war einfach da
Die BA¤ume HA¤user entflammten von einer Sekunde zur anderen
Die Stahlmasten krA¼mmten sich wie Kerzen die man auf den Ofen stellte
Luzifer war gefallen
Blitze turmdicke Blitze feierten den Antichristen
Luzifer war gefallen
und aus dem Gitter der Spalten
die im Leib der Erde aufbrachen sprudelte Feuer
Stiegen die DA¤monen der Tiefe empor
Luzifer war gefallen
Am achten Tag gestern
Und hatten den Menschen von der Erde getilgt
Zeit des Gerichts
-Es ist wohlgetan den es ist Friede auf Erden-