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Absurd: Totenlieder Lyrics


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  • MP3 - Track 1.  In Die Schlacht
  • MP3 - Track 2.  Nordmannerlied
  • MP3 - Track 3.  Stahl Blitzt Kalt
  • MP3 - Track 4.  Der Hammer Zerschmettert Das Kreuz
  • MP3 - Track 5.  Gemetzel In Der Felsenschlucht
  • MP3 - Track 6.  Der Scharlachrote Tod
  • MP3 - Track 7.  Wolfsherz
  • MP3 - Track 8.  Nachtraunen
  • MP3 - Track 9.  Sturm
  • MP3 - Track 10.  Wenn Walkuren Reiten


MP3 - 1.  In Die Schlacht
[1.]
Eisig ist die Nacht, und der Rosser dumpfer Hufschlag drohnt
Schneessturm peitscht das Land, unsre Haare wehen wild im Wind
Voll Blutdurst jeder Ger und der Stahl singt kalt und Silberhell
So geht es in der Schlacht, wir erreichen die Feinde schnell

[2.]
Dem Feind entgegen ohne Zagen, niemand weiß, wer wiederkehrt
Axte spalten Schadel, rotgetrankt ist jedes Schwert
Aus tausend Wunden stromt es warm, am Kriegerblut der Grund sich labt
Und Schlachtendonner hallt aus dem Nebeldunst, der blutrot wabt
Manche Brunne bricht entzwei, mancher Helm gibt preis das Hirn
Gen Walhall' ziehn tote Helden auf den Rossern der Walkur'n
Wotan schleudert Blitze wild und Donar schwingt den Hammer stark
Feinde werd'n gemetzelt in dieser rasend-wusten Schlacht

[3.]
Die Feinde sind zerschlagen nun, wie welkes Laub vom Wind verweht
Stolz hebt die Eisenfaust zum Gruße fur alles das, was ewig steht
Wann immer sich ein Gegner naht, gedenken wir des Blutschwurs treu
Dann geht es auf zur nachsten Schlacht, daß stehts das Land bewehret sei
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MP3 - 2.  Nordmannerlied
Der Abend kommt und die Herbstluft weht,
Reifkalte spinnt um die Tannen,
Oh Kreuz und Buch und Monchsgebet
Wir mussen Alle von dannen.

Die Heimath wird dammernt und dunkel und alt,
Trub rinnen die heiligen Quellen:
Du gotterumschwebter, du gruner Wald,
Schon blitzt die Axt, dich zu fallen!

Und wir ziehen stumm, ein geschlagen Heer,
Erloschen sind unsere Sterne
Oh Island, du eisiger Fels im Meer,
Steig auf aus machtiger Ferne.

Steig auf und empfah unser rieseig Geschlecht
Auf geschnabelten Schiffen kommen
Die alten Gotter, das alte Recht,
Die alten Nordmanner geschwommen.

Wo der Feuerberg loht, Glutasche fallt,
Sturmwogen die Ufer umschaumen,
Auf dir, du trotziges Ende der Welt,
Die Winternacht woll'n wir vertraumen

[Text: Joseph Viktor von Scheffel (1826 - 1886)]
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MP3 - 3.  Stahl Blitzt Kalt
Donner brullt wild, Strum peitscht das Land
Ein goldener Schild blitzt in der Maidenhand
Der Hufe schlagt hallt durch die raue Nacht
Und weithin erschallt
Der Ruf der Walkuren zur Schlacht

[Kehrreim:]
Stahlblitzt kalt und Algiz gluht auf der Walkuren Schild
Herrians Tochter drangt zum Tod, ihr Schlachtenruf gellt wild
Die Brunne birst dein Leben flieht - Ruhm, Sieh, Tod

Stahl blitzt kalt und singt sein Lied, farbt sich am tiefen Rot

Hell singt der Stahl und schmuckt sich mit rot
In endloser Zahl grußen Krieger den Tod
Die Helbrucke bebt unter ihrem Schritt
Den Schlachtentod durchlebt
Wer auf jener Walstatt stritt

[Kehrreim:]
Stahl blitzt kalt und Algiz gluht auf der Walkuren Schild
Herrians Tochter drangt zum Tod, ihr Schlachtenruf gellt wild
Die Brunne birst dein Leben flieht - Ruhm, Sieg, Tod

Stahl blitzt kalt und singt sein Lied, farbt sich am tiefen Rot

[x2:]
Stahl blitzt kalt in gleißendem Licht
Der Schlachtruf erschallt, manche Stimme bricht
Wirst du noch sehen, wie der neue Tag graut?
Wirst du bestehen
Oder rocheln den Todeslaut

[Kehrreim:]
Stahl blitzt kalt und Algiz gluht auf der Walkuren Schild
Herrians Tochter drangt zum Tod, ihr Schlachtenruf gellt wild
Die Brunne birst dein Leben flieht - Ruhm, Sieg, Tod

Stahl blitzt kalt und singt sein Lied, farbt sich am tiefen Rot
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MP3 - 4.  Der Hammer Zerschmettert Das Kreuz
[1.]
Raben kreisen hoch am Himmel, halten stille Wacht
Eisig weht der Wind von Norden, der die Glut entfacht
Feindesherrschaft muss vergehen, fremder Glaube fallt
Hammerschlag malmt zu Vergang'nem, die das Kreuz erwahlt

[Kehrreim:]
Der Hammer zerschmettert das Kreuz... Und der Sturm weht all's
Fremde hinfort
Zwei Raben kreisen, um in Asgard zu kunden was geschieht an diesem ort

[2.]
Feurig loht das Sonnenrad, zieht drauend seine Bahn
Schickt sein Licht zu uns hernieder auf den Schlachtenplan
Heidenkraft steht wider jene, die das Kreuz gebracht
Schwert und Hammer senden sie in ewigliche Nacht

[3.]
Dunkler rauch steigt auf zum Himmel, nur noch Asche bleibt
Seinen Weg mit Macht sich bahnend mancher Eichsproß trieb
Alte Weisen klingen neu hin durch das Heimatland
Heil'ge Haine wieder, wo manch' Feindhaus stand
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MP3 - 5.  Gemetzel In Der Felsenschlucht
[1.]
Schroffe Felsen ragen hoch, der dunkle Wald steht still,
Die Abendnebel senken sich herab
Weiße Schwaden wogen durch zerkluftets Gesteinsmassiv,
's ist alles trostlos grausig wie ein Grab

[2.]
Furchtsam reitet Christenvolk den Weg hinab zur festen Burg,
Sie suchen Schutz bei ihrem Christengott
Ein Eichenhain ward abgebrannt, so ist ihr Tagwerk wohl getan,
Nun furchten sie der Heiden Rache... Tod!!!

[3.]
Und finster wird's nun zu der Nacht, der Stahl harrt fest in jeder Hand,
Der Sturm bricht los mit lautem Donnerschlag
Die Christen wappnen sich geschwinden, ein wildes Kampen hebt nun an
Und keiner soll mehr seh'n den nachsten Tag

[4.]
Der Nebel dampft den Schlachtenlarm, die Nacht hullt gutig ein
Den Anblick der Erschlag'nen und des Bluts
Die Christen haben nun den Preis bezahlt und leise raunt der Wind
... Von dem Gemetzel in der Felsenschlucht

Die Christen haben nun den Preis bezahlt und leise raunt der Wind
... Von dem Gemetzel in der Felsenschlucht
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MP3 - 6.  Der Scharlachrote Tod
Keuchend, sich mit Tragheit schleppend
Nahert sich der rote Tod
Grinsend, seine Faulnis leckend
Lechzt er nach der Opfer Blut
Niemand kann ich kommen sehen
Juden, Christen, alle gleich.
Keiner wird ihm je entkommen
Alle holt er in sein Reich !

Schreiend und sich wurgend winden
Opfer ihren Tod nun finden
Der Rote sitz auf der Totenschar
Die Pocken morden wunderbar !

Ohne Gnade, schreiend lachend
Er sich seine Opfer greift
Niemand kann ihm je entkommen
Seine Forke totrot heißt !
Denn nach dem Tode kommt kein Jenseits
Der Rote halt die Seelen fest
Seine Bruder nicht weniger blutig
Ihre Namen Faulnis und Pest !
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MP3 - 7.  Wolfsherz
[1.]
Sturm durchpeitscht die finst're Nacht, von Ferne her tont
Wolfsgesang
Schaurig schallt, und doch so traulich, dieser Klang' vergess'ne
Klang
Bleich und Ewig scheint der Vollmond auf den tiefen, dunklen Wald
Fahl erleuchtend diesen Ort, heidnisch, magisch und uralt
Und in mir erwacht ein Sehnen, Geifer tropft aus meinem Mund
Meine Klauen stehen fest auf dem weichen Waldesgrund
Meine weißen Fange blitzten, gierig und voll Jagerslust
Unheilvoll schlagt nun mein Wolfsherz tief, tief in meiner Brust

[2.]
Wild geht's uber dunkle Pfade bei des fahlen Mondes Schein
Meines Herzens' Rufen folg ich - Diese Nacht wird ewig sein!
Durch die Walder ohne Rasten, hungrig und voll dunkler Gier
Und durch kuhle Auen streif' ich, bald schon, bald bin ich bei dir
Und mein Lauf wird schnell und schneller, Geifer tropft aus meinem
Mund,
Unter meinen Klauen spur' ich fast nicht mehr den weichen Grund
Meine weißen Fange blitzten, gierig und voll Jagerslust
Und mein Wolfsherz schlagt gar greulich tief, tief drin in meiner
Brust
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MP3 - 8.  Nachtraunen
[1.]
Leis' rauschen die Walder, still senkt sich die Nacht, ruhlos und kalt raunt der Wind
Die Schwerter, sie blitzten in stahlerner Pracht, weil bald schon die Schlacht beginnt
Die Schwerter, sie blitzten in stahlerner Pracht, weil bald schon die Schlacht beginnt

[2.]
Der hufschlag der Pferde ruhrt donnernd den Grund, schnell geht der Ritt ubers Land
Der Tod reitet mit uns zur Mitternachtsstund' und der Stahl harret kalt in der Hand
Der Tod reitet mit uns zur Mitternachtsstund' und der Stahl harret kalt in der Hand

[3.]
Schaut, wie die Feinde dort wider uns stehn, sie tragen ihr Kreuz kuhn vorran
Doch mussen sie bald schon ihr Ende sehn, denn das alte Rad zieht seine Bahn
Doch mussen sie bald schon ihr Ende sehn, denn das alte Rad zieht seine Bahn

[4.]
Stahl trifft auf Stahl daß es Funken schlagt, wir fuhren die Waffen in namenloser Wut
Weh dem, der das Haupt noch auf den Schultern tragt - Wir tranken den Boden mit Christenblut

Ihre Gotteshauser fallen durch Surturs Hand, gewalt'ge Heidenfeuer erhellen die Nacht
Sie brennen wie zu Ahnenzeiten uberall im Land, der Sieg is ewig unser, gewonnen die Schlacht!

[5.]
Leis' rauschen die Walder in flammender Nacht, vom Sieg singt weithin der Wind
Die Schwerter, sie blitzten in stahlerner Pracht und das Heidenzeitalter beginnt
Die Schwerter, sie blitzten in stahlerner Pracht und das Heidenzeitalter beginnt
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MP3 - 9.  Sturm
[1.]
Aus trostloser Odnis vergessener Taler flammet empor verzehrender Brand
Mein Blick schweift finster, durchgluht vom Rot, loderndes Feuer in meiner Hand
Und Stahl kuhlt die Stirne und Eis kuhlt das Herz, und donnernt erhebt sich die uralte Macht
Und los bricht der Froststurm hin uber die Welt, und Winterheim strahlt in herrlicher Pracht

[2.]
Und los bricht der Froststurm mit singenden Schwertern, geschwungenen Axten und eisigem Tod
Und wild spritzt das Feindblut, und halb gefriert's, so schmuckt sich der Grund mit glitzerndem Rot
Weit klingen die stolzesten Lieder Germaniens, ein Heil! schallt dem Siege zu Mittwinternacht
Und fort rast der Frossturm, kein Reich bleibt dem Feind, Germanien steht wieder in herrlicher Pracht

[Chorus:]
Und los bricht der Froststurm mit eiserner Hand
Und wild spritzt das Feindblut
Ein Heil! schallt dem Siege zu Mittwinternacht
Germanien steht wieder in herrlicher Pracht
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MP3 - 10.  Wenn Walkuren Reiten
[1.]
Wotan entsendet seine Tochter wohl auf das Schlachtenfeld
Auserwahlt, um zu erwecken, wer im Kampfe fallt
Hehre Krieger, mutig, treu dem Stahl
Walkuren tragen sie nach Walhall'

[Kehrreim:]
Rosser schnauben, Hufe schlagen, wohlan zum Todesritt
Erneut erwachen wird nur der, der ehrenhaft im Kampfe stritt

[2.]
Todesmutig, kampfentschlossen sturmen die Krieger voran
Keiner wird dem Feinde weichen, fallt auch der Fuhrersmann
Zeit des Krieges ist Zeit der Ehr'
Gewiß der ewigen Wiederkehr

[3.]
Schwerter klirren, Helden fallen, rot farbt sich der Grund
Schreie halln im Schlachtendonner, Blutdurst herrscht zur Stund'
Der Tod kommt schnell, wenn Recken streiten
Der Tod kommt wenn Walkuren reiten

[4.]
Sieh dort, den erschlagenen Helden, bei ihm kniet die Schildmaid
Wischt das Blut ihm von der Stirne, verharrt an seiner Seit'
Sie kusst ihn und er offnet die Augen, aufs Pferd nimmt sie ihn
Uber Bifrost wird ihr Ritt nun gehn, (um) un Walhalla einzuziehn
Heldentod ist der Lohn der Schlacht
Wenn der Krieger vom Kuß der Maid erwacht
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